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Ein Währungsswap ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien
über den Austausch von unterschiedlichen, spezifizierten Zinszahlungen in
verschiedenen Währungen innerhalb eines im Vertrag fixierten Zeitraumes.
Der Notional Amount wird beim Währungsswap i.d.R. ausgetauscht.
Für alle Währungstransaktionen wird bei Geschäftsabschluß ein
Devisenkurs fixiert.
In der Regel läßt sich ein Cross-Currency-Swap in drei
Transaktionen gliedern:
Anfangstransaktion / Zinstransaktion / Schlußtransaktion
Currency-Swaps sind eng verwandt mit den Devisenswaps,
bei denen jedoch nur der Kapitaltausch erfolgt und nicht der zusätzliche Tausch von
Zinsen in den zwei Währungen.
Nutzen:
Currency- und Cross-Currency-Swaps werden unter anderem eingesetzt um Zins- und
Währungsrisiken abzusichern Kostenvorteile, die durch unterschiedliche Spreads in zwei
verschiedenen Kapitalmärkten auftreten, zu nutzen
| Klassiches
Swapbeispiel: Weltbank - IBM |
Eine der ersten bekannt gewordenen
Financial-Swaptransaktionen wurde im August 1981 zwischen der Weltbank
und IBM abgeschlossen.
1981 gewann der USD gegenüber den europäischen Währungen
an Stärke. IBM suchte deshalb nach einer Möglichkeit, die seit 1979 bestehenden
Verbindlichkeiten in CHF und DEM, die zur Finanzierung von USD-Investitionen am
Kapitalmarkt eingegangen waren, vorzeitig zurückzuzahlen, um die Währungsgewinne zu
realisieren. Eine vorzeitige Kündigung der Verbindlichkeiten war jedoch ausgeschlossen.
Zur selben Zeit war die Weltbank bestrebt, Verbindlichkeiten
in Niedrigzinswährungen einzugehen. Aufgrund vorangegangener Beanspruchungen des
CHF-Kapitalmarktes waren aber - im Gegensatz zum USD-Kapitalmarkt - keine erstklassigen
Konditionen für sie durchsetzbar. Die sich gegenüberstehenden Bedürfnisse ermöglichten
es IBM und der Weltbank, eine Transaktion zum beiderseitigen Nutzen abzuwickeln.
Starttransaktionen

Während
der Laufzeit...

Am
Ende der Laufzeit...
fließen zusätzlich zu den Zinszahlungen 4 a), 4 b), 5) und 6)
die folgenden Geldströme:

Fazit
Ebenso verfuhren die Weltbank und IBM im Währungsswap
USD/DEM für die DEM-Verbindlichkeiten.
Auf diese Weise entledigte sich IBM des wirtschaftlichen Risikos, CHF bzw. DEM ohne
entsprechende Gegenposition in der Bilanz zu haben, und realisierte einen Währungsgewinn.
Die Weltbank nutzte ihren Kostenvorteil auf dem Euro-USD-Bondmarkt, "übernahm
ihn in die CHF bzw. DEM und zahlte so Zinsen, die unter denen einer direkten
Kapitalaufnahme am schweizer bzw. deutschen Markt lagen.
Seither haben sich Swaps zu einem der wichtigsten Produkte des Finanzmarktes entwickelt.
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Derivate
und Interne Modelle
Hans-Peter DeutschDie
explosionsartige Entwicklung derivativer Instrumente und der immer schneller werdende
technologische Fortschritt haben die mit dem Bankgeschäft, inbesondere dem Handel,
behafteten Risiken inkaum beherrschbarer Weise steigen lassen.
Bankaufsicht und Gesetzgeber reagieren auf diese Entwicklung mit einer neuen Art von
gesetzlichen Anforderungen, die hohe Ansprüche insbesondere an das Risikomanagement der
Banken stellen. In diesem Buch werden alle moderenen Finanzinstrumente wie z.N. Swaps,
Termin- und Optionsgeschäfte sowie alle Methoden des Risikomanagements und der
Preisberechnung z.B. Arbitrage, Monte-Carlo, Value at Risk etc. sowohl theoretisch als
auch an Beispielen erklärt. |
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Finanzmathematik
in der Bankpraxis.
Vom Zins zur Option.
Thomas HeidornAus
dem Inhalt:
Grundlagen der Finanztheorie
Finanzmathematik
Finanzinnovationen
Kapitalmarkttheorie
Optionstheorie
Hedging Strategien |
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Derivative
Finanzinstrumente
Martin SchmidtDer Autor
erläutert zunächst zusammenfassend die finanzmathematischen, statistischen und
aufsichtsrechtlichen Grundlagen. Vertiefend werden anschließend die einzelnen
Ausprägungen, wie z.B. Zins-und Währungsswaps, Devisen-und Wertpapiertermingeschäfte,
Futures und Optionen, behandelt. Dabei werden mittels zahlreicher Beispiele sowohl die
Konstruktionen als auch die Bewertungen der einzelnen Instrumente vermittelt. Ein
Abschnitt zu speziellen Anwendungen, wie Mikro-und Makrohedge-Verfahren oder Strukturen
mit eingebauten Optionen, rundet die Einführung ab.
Professor Dr. Martin Schmidt lehrt an der Fachhochschule
Gießen-Friedberg und hat langjährige praktische Erfahrung im Derivatehandel. |
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