| 1948 |
20.06.1948
Währungsreform
Die D-Mark (DM) tritt an die Stelle der Reichsmark (RM).
Jeder Deutsche kann Reichsmark in 40 Deutsche Mark tauschen.Karl Bernhard wird Präsident des Zentralbankrates
Wilhelm Vocke wird Präsident des
Direktoriums der Bank deutscher Länder |
1 DM = 0,30 US $ 1 US $ = 3,33 DM |
| 1949 |
Erste Bundestagswahl:
Die CDU erzielt 139 (+2) Sitze vor der SPD mit 131 (+5) und der FDP/DVP 52 (+1)
Theodor Heuss
wird erster Bundespräsident |
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Konrad Adenauer
(CDU)
wird erster Bundeskanzler |
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29.09.1949
Wechselkursanpassung als Folge einer weltweiten Abwertungswelle. Rückwirkend ab
19.09.1949 |
1 US $ = 4,2000 DM |
| 1950 |
Bundeswirtschaftsminister Ludwig
Erhard
verkündet die freie Marktwirtschaft:
Die Rationierung von Lebensmitteln gehört der Vergangenheit an |
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| 1952 |
Die Bundesrepublik wird Mitglied des IWF und der Weltbank |
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| 1953 |
Die Bundesrepublik erkennt im Londoner
Schuldenabkommen
14 Mrd. DM Gesamtschulden an.
Jährlich werden sie mit 600 Mio. DM bedient.04.05.1953 Wiedereröffnung der Devisenbörse
in der Bundesrepublik |
Eröffnungsparität
der D-Mark:1 DM = 0,211588 g
Feingold |
| 1958 |
29.12.1958
Übergang zur vollen Konvertibilität Die Bundesrepublik schließt Verträge über die Europäische
Wirtschaftgemeinschaft (EWG) mit Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und
Niederlande.
Das Europäische
Parlament in Straßburg wird gegründet |
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| 1959 |
Die Bundesbank unter Karl Blessing senkt den Diskontsatz
auf 2,75% |
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| 1961 |
06.03.1961
1. Aufwertung der D-Mark |
1 US $ = 4,00 DM |
| 1968 |
Spaltung des Goldmarktes:
Neben dem offiziellen Kurs von 35 US $ je Unze werden freie Preise anerkannt29.09.1969 Freigabe des Wechselkurses der D-Mark. 1. Floating |
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| 1969 |
Die D-Mark gerät unter Aufwertungsdruck 27.10.1969 2. DM-Aufwertung um 8,5%
Die Zentralbank erhöt den Diskontsatz von 3,0% auf 4,5%,
dann 6% - zur Konjunkturdämpfung |
1 US $ = 3,6600 DM |
| 1970 |
Karl Klasen wird Präsident der Bundesbank,
als erster Sozialdemokrat |
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| 1971 |
Weltwährungskrise durch US $ -Schwäche Erneute Freigabe des DM-Wechselkurses. 2. Floating
Realignment von Washington
Abwertung des Dollars um 7,89 %
18.12.1971 3. DM-Aufwertung |
1 US $ = 3,2225 DM |
| 1972 |
Die EWG-Länder legen in der Währungsschlange
erstmals Bandbreiten für Kursschwankungen ihrer Währungen fest |
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| 1973 |
Die europäischen Wechselkurse werden
gegenüber dem Dollar freigegeben:
US $-Kurs sinkt auf 2,66 DM13.02.1973 Abwertung des Dollars um 10 %
19.03.1973 4. DM-Aufwertung
Festlegung des Leitkurses
der D-Mark in Sonderziehungsrechten (SZR)
29.06.1973 5. DM-Aufwertung |
1 US $ = 2,9003 DM
1 DM =
0,294389 SZR
1 DM = 0,310580 SZR |
| 1976 |
18.10.1976 6. DM-Aufwertung |
1 DM = 0,316792 SZR |
| 1977 |
Frankreich verläßt vorübergehend die
Währungsschlange.
Das britische Pfund fällt unter 4 DM, der französische Franc unter 50 Pfenninge.Ottmar Emminger wird Bundesbank Präsident |
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| 1978 |
16.10.1978 7. DM-Aufwertung |
1 DM = 0,329463 EWRE |
| 1979 |
Die Bundesbank verdoppelt schrittweise den Diskontsatz
auf 6 %, den Lombardsatz auf 7%.
| Auf Initiative von Bundeskanzler Helmut
Schmidt und Frankreichs Staatspräsident Giscard dÉstaing
werden erste Schritte zur Europäischen Währungsunion eingeleitet. |
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19.03.1979 Start des Europäischen Währungssystems
EWS mit festen Wechselkursen innerhalb
vertraglich festgelegter Bankbreiten.
- rückwirkend zum 01.01.1979
Gemeinsames Floating mit Belgien/Luxemburg, Dänemark,
Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und Schweden.
Die Europäische Kunstwährung ECU wird
beschlossen. |
1 ECU = 2,510640 DM |
| 1980 |
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Karl Otto Pöhl wird
Präsident der
Deutschen Bundesbank |

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Gold in der
Hausse:
Eine Unze kostet 850 US $ |
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| 1981 |
Die Währungsrelationen in der EG werden
geändert:
Deutschland +4,25%
Frankreich -5,75%
Italien -2,75%
Niederlande +4,25% |
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| 1985 |
Der US-Dollar kletter über 2,85 DM |
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| 1986 |
Die Lebenshaltungskosten gehen zum ersten Mal
seit 1949 zurück.
Die Deflation beträgt 0,2% |
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