| Amerikanische
Option: (american style:)
Option, die an jedem Geschäftstag bis einschließlich zum Verfalltag ausgeübt werden
kann.
ARO Average rate option: (Durchschnittskurs-Option:)
Diese Optionen beziehen sich auf den Durchschnittswert des zu Grunde liegenden
Wechselkurses, der während der Lebensdauer der Option entstand. Dieser Durchschnitt dient
der Bestimmung des der Option innewohnenden Wertes durch Vergleich mit dem vorher
festgelegten festen Ausübungskurs. Falls der Durchschnittskurs im Falle einer Call Option
den Ausübungskurs übersteigt, erhält der Käufer eine Zahlung (d.h. die Differenz
zwischen Durchschnittskurs und Ausübungskurs).
Im Falle einer Put Option muss der Durchschnitt unter dem Ausübungskurs liegen.
At - the - money: (Am-Geld:)
Eine Option ist "am-Geld/at-the-money", wenn der Marktpreis des zu Grunde
liegenden Instruments sehr nahe am Ausübungspreis der Option liegt oder mit diesem
identisch ist.
Buyer (Holder): (Käufer (Halter):)
Partei, die eine Option durch Zahlung einer Prämie erwirbt und berechtigt, jedoch nicht
verpflichtet ist, die Währung zu kaufen (call) bzw. zu verkaufen (put).
Call Option: (Kauf-Option:)
Das Recht zum Erwerb eines festgelegten Betrages einer bestimmten Währung gegen
eine andere Währung bis zu einem bestimmten Datum und zu einem bestimmten Preis.
Compound:
Eine "Compound-Option" ist eine Option auf eine Option. Der Käufer ist
zum Kauf einer Plain-Vanilla-Call- oder Put-Option zu einem festgesetzten Datum und zu
einem festgesetzten Kurs berechtigt. Der Ausübungskurs der Plain-Vanilla-Option liegt
ebenfalls vorher fest.
Cut off time, expiration time: (Verfallzeit:)
Uhrzeit, zu der das Ausübungsrecht am Verfalldatum der Option endet. Bei
Interbanken-Transaktionen auf dem europäischen und amerikanischen Markt ist dies 10.00
Uhr vormittags New Yorker Zeit bzw. 15.00 Uhr Tokioter Zeit.
Delivery date: (Liefer- oder Fälligkeitsdatum:)
Das Datum, an dem die Lieferung der beiden beteiligten Währungen aus der Ausübung einer
Option erfolgt. Dies ist in der Regel zwei Geschäftstage nach dem Verfalldatum.
Delta:
Auch als "Hedge-Verhältnis" bezeichnet. Es ist dies das Verhältnis
der Veränderung des Optionspreises gegenüber der Veränderung des Preises des zu Grunde
liegenden Instruments, wenn alle anderen Konditionen fixiert sind.
Delta hedge:
Devisentransaktion, die die potenzielle Devisenposition ausgleicht, die bei
Abschluss einer Optionstransaktion entsteht. Der abzusichernde Betrag errechnet sich durch
Multiplikation des Nennwertes der Option mit dem Delta-Wert.
Digital:
Bei einer "digitalen Option" wird ein spezifizierter Betrag gezahlt,
wenn der Kasse/Spot-Kurs bei Ablauf eines Calls über dem Abschlusspreis liegt (bzw.
unterhalb im Falle eines Puts).
Die tatsächliche Entwicklung des Kasse/Spot-Kurses zwischen Handelsdatum und Verfalltag
ist unerheblich: Der entscheidende Faktor ist, ob der Kasse/Spot-Kurs zum Zeitpunkt des
Verfalltages oberhalb oder unterhalb des Abschlusspreises liegt oder nicht.
Double-knock-in:
Eine "Double-knock-in" Option ist eine Standardoption, die sich
automatisch ergibt, wenn einer der zuvor festgelegten Wechselkurse (oder ein darüber
hinausgehendes Niveau) vor Ablauf des Verfalls auf dem Kasse/Spot-Markt gehandelt wird.
Die "Double-knock-in" Option" wird in diesem Fall zu einer Standard- (=
Plain Vanilla) Option.
Double-knock-out:
Eine "Double-knock-out" Option ist eine Standardoption, die automatisch
entfällt, wenn einer der zuvor festgelegten Wechselkurse (oder ein darüber hinaus
gehendes Niveau)vor Ablauf des Verfalls der Option auf dem Kasse/Spot-Markt gehandelt
wird.
Double-one-touch:
Ein "Double-one-touch" ist eine Transaktion, bei der ein festgelegter
Betrag am Liefer-/Fälligkeitsdatum nur dann bezahlt wird, wenn vor Ablauf des Verfalls
der Option in der Kasse/Spot zu einem der beiden zuvor festgelegten Wechselkurse (oder
einem darüber hinausgehenden Niveau) gehandelt wird.
European (style) option: (Europäische Option:)
Diese Option kann nur am Verfalldatum der Option ausgeübt werden.
Exercise: (Ausübung:)
Wahrnehmung des Rechts, das einer Partei aus einem Optionskontrakt zusteht, wie
z.B. das Recht zu kaufen. Bei Erhalt der Mitteilung, dass die Absicht besteht, das Recht
auszuüben, ist der Verkäufer der Option verpflichtet, mit dem Optionskäufer auf der
Grundlage der vereinbarten Konditionen zu handeln.
Expiration date: (Verfalldatum:)
Datum, an dem das Recht des Käufers einer Option zur Ausübung der Option endet.
Historical volatility: (Historische Volatilität:)
Standardabweichung des Logarithmus des relativen Preises des zu Grunde liegenden
Instruments, ausgedrückt als Jahresrate. Die Berechnungen basieren auf den Bewegungen des
Marktes.
Implied volatility: (Implizierte Volatilität:)
Die Volatilität einer Option auf Grund ihrer sonstigen Kennwerte, d.h.:
Abschlusspreis, Prämie, Verfalldatum, Zinssätze und Optionstyp.
In - the - money: (Im-Geld:)
Eine Option ist "im-Geld/in-the-money", wenn der Preis des zu Grunde
liegenden Instruments niedriger ist als der Abschlusspreis der Put Option bzw. wenn der
Preis des zu Grunde liegenden Instruments höher ist als der Abschlusspreis der Call
Option.
Intrinsic value: (intrinsischer Wert:)
Betrag, um den eine Option "im Geld/in-the-money" ist (auf Grundlage
von "Mark to Market").
Knock-in:
Eine "Knock-in" Option ist ein Standardoption, die sich automatisch
ergibt, wenn ein zuvor festgelegter Wechselkurs oder ein darüber hinaus gehendes Niveau
vor Ablauf des Verfalls der Option auf dem Kasse/Spot-Market gehandelt wird. Eine
"Knock-in" Option erreicht den Punkt einer Ausübbarkeit, wenn sich der
Kasse/Spot-Kurs auf ein Niveau "aus-dem-Geld/out-of-the-money" zu bewegt.
Eine "umgekehrte/reverse Knock-in" Option (oder "Kick-in-Option")
erreicht den Punkt einer Ausübbarkeit, wenn sich derKasse/Spot-Kurs auf ein Niveau
"im-Geld/in-the-money" zu bewegt.
Knock-out:
Eine "Knock-out" Option ist ein Standardoption, die automatisch
entfällt, wenn ein zuvor festgelegter Wechselkurs oder ein darüber hinaus gehendes
Niveau vor Ablauf des Verfalls der Option auf dem Kasse/Spot-Markt gehandelt wird. Bei der
"Knock-out" Option muss sich der Kasse/Spot-Kurs in Richtung "aus dem
Geld/out-of-the-money" bewegen, um auf den Punkt der Nicht-Ausübbarkeit zu kommen.
Eine "umgekehrte/reverse Knock-out" Option (oder "Kick-out" Option)
erreicht den Nicht-Ausübungspunkt, wenn sich der Kasse/Spot-Kurs in Richtung
"im-Geld/in-the-money" zu bewegt.
No touch:
"No Touch" ist eine Transaktion, bei der ein festgelegter Betrag am
Lieferdatum nur dann gezahlt wird, wenn bis zum Ablauf des Verfalls der Option die am
Markt gehandelten Kasse/Spot-Kurse weder dem Abschlusskurs, der zuvor festgelegt wurde,
noch einem darüber hinaus gehenden Wechselkurs entsprachen. "No Touch" wird
auch als "Lock out" bezeichnet.
One touch:
"One Touch" ist eine Transaktion, bei der ein festgelegter Betrag nur
dann gezahlt wird, wenn auf dem Kasse/Spot-Markt vor Ablauf des Verfalls der Option um
Abschlusskurs der Option oder einem darüber hinaus gehenden Wechselkurs gehandelt wird.
"One Touch" wird auch als "Lock in" oder "Touch digtal"
bezeichnet. Es existieren noch weitere Optionstypen, bei denen der festgelegte Betrag zwei
Tage nach Fälligkeit des Geschäfts gezahlt wird.
Out-of-the-money: (Aus-dem-Geld:)
Eine Option ist "out-of-the-money", wenn der Preis des zu Grunde
liegenden Instruments höher ist als der Abschlusspreis der Put Option bzw. wenn der Preis
des zu Grunde liegenden Instruments niedriger ist als der Abschlusspreis der Call Option.
Premium, option cost: (Prämie, Optionskosten:)
Preis einer Option, den der Käufer der Option an den Verkäufer der Option
zahlt. Die Zahlung und der Eingang der Prämie erfolgen in der Regel zwei Geschäftstage
nach dem Geschäftsabschlusstag.
Put option: (Verkauf Option:)
Recht zum Verkauf eines festgelegten Betrages einer bestimmten Währung gegen
eine andere Währung bis zu einem festgelegten Datum und zu einem bestimmten Preis.
Range binary:
"Range binary" (auch als "double no touch" bezeichnet) ist
eine Transaktion, bei der ein bestimmter Betrag nur dann gezahlt wird, wenn am
Kasse/Spot-Markt vor Ablauf des Verfalls der Option nicht zu Kursen gehandelt wird, die zu
einer Bandbreite gehören, die vorher durch die Nennung zweier Eckkurse, die ebenfalls
nicht gehandelt sein dürfen, festgelegt wurde.
Risk reversal:
Dieser Terminus bezeichnet eine Kombination von einem Kauf/long (Verkauf/short)
einer Call Option und einem Verkauf/short (Kauf/long) einer Put Option mit in der Regel
identischem Optionstyp, Nennwert, Verfalldatum und absolutem Deltawert.
Seller (writer): (Verkäufer (Schreiber))
Partei, die eine Option verkauft und eine Prämie erhält und die zur Abwicklung
verpflichtet ist, wenn der Inhaber/Käufer die Option ausübt.
Straddle:
Kombination des Kaufs sowohl eines Calls als auch eines Puts bzw. des Verkaufs
sowohl eines Calls als auch eines Puts mit identischen Merkmalen, d.h. gleiche
Optionstypen, Verfalldaten, Nennwerte und Abschlusspreise.
Strangle:
Kombination des Kaufs sowohl eines Calls als auch eines Puts bzw. des Verkaufs
sowohl eines Calls als auch eines Puts mit unterschiedlichen Abschlusspreisen, jedoch mit
identischen Merkmalen wie z.B. gleice Optionstypen, Verfalldaten und Nennbeträgen.
Strike price, exercise price: (Abschluss-/Ausübungs-
preis:)
Vertraglich festgesetzter Kurs, der bei Ausübung der Option zur Anwendung kommt.
Synthetic forward:
Dieser Terminus bezeichnet eine Kombination von einem Kauf/long (Verkauf/short)
einer Call Option und einem Verkauf/short (Kauf/long) einer Put Option mit dem selben
Nennwert, dem selben Verfalldatum, dem selben Optionstyp und einem Abschlusspreis, der
identisch mit dem Termin-/Forward-Preis ist.
Time value: (Zeitwert:)
Der jenige Teil des Wertes einer Option, der der aktuellen Prämie der Option
abzüglich ihres intrinsischen Wertes entspricht.
Volatility: (Volatilität:)
Quantifizierung der Standardabweichung des Wechselkurses für einen
Over-the-counter-Optionsmarkt: die Volatilitäten werden in Werten/Preisen angegeben, die
die Erwartungen des Händlers bezüglich zukünftiger Marktbewegungen berücksichtigen.
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