| CASH -
SETTLEMENT:
Art und Weise zur Abrechnung von Finanzinstrumenten, deren vereinbarte Nennbeträge
physisch nicht gezahlt (non-deliverable) werden (in der Regel Derivate wie z.B. FRAs),
unter Bezugnahme auf einen zuvor festgelegen Marktabrechnungszins wie z.B. BBA, LIBOR und
EURIBOR.
EURIBOR: [Link]
Zins-Referenzsatz spezifisch für den Euro. Dieser wird täglich von einem Panel aus 57
Banken, von denen 47 EU-Ländern angehören, berechnet.
LIBOR:
London Interbank Offered Rate. Dieser Satz wird täglich aus den Zinssätzen von
16 Londoner Banken berechnet und dient allgemein als Referenzzins für
Kreditvereinbarungen sowie in letzter Zeit auch als Cash-Settlement-Referenzsatz für
non-deliverable Finanzierungsinstrumente in den wichtigsten Währungen.
LIBID:
London Interbank Bid Rate. Im Gegensatz zum LIBOR handelt es sich hierbei nicht um einen
offiziell veröffentlichen Abrechnungs- oder Referenzzins, sondern vielmehr um eine zum
jeweiligen Zeitpunkt unspezifische Referenz auf den üblichen Interbanken-Geld-Satz für
erste Adressen am Londoner Markt.
NON DELIVERABLE FORWARDS (NDFs):
Devisenterminkontrakte, bei denen die Parteien sich vorher auf
"Nicht-Lieferung" der Nennwerte und statt dessen auf einen Barausgleich der bei
Fälligkeit entstehenden Differenz geeinigt haben. Bezugspunkt ist der aktuelle
Kasse/Spot-Kurs, der von einer zuvor festgelegten Quelle bekannt gegeben wird.
REPOS:
Bei einem Repo-Geschäft (Rückkaufvereinbarung) zwischen zwei Parteien verkauft
eine Partei der anderen Partei ein Wertpapier zu einem festgelegten Preis gegen Bezahlung
und verpflichtet sich gleichzeitig, das Wertpapier zum selben Preis zurück zu kaufen,
wobei der Betrag zuzüglich der zu einem vereinbarten Satz entstandenen Zinsen zu einem
festgelegten späteren Zeitpunkt zurück zu zahlen ist.
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