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"Fibonacci" Zahlen sind durch eine unendliche Folge von Zahlen definiert, in der sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorhergehenden Zahlen errechnet. Die Formel zur Herleitung der "Fibonacci" Zahlen errechnet sich wie folgt:
daraus ergibt sich die Zahlenfolge: (0), 1 , 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, ...usw. weil Beispiele:
Für die Chartanalyse eignen sich diese Zahlen einerseits
Die Division einer Zahl der Fibo-Reihe durch die nachfolgende
Zahl ergibt einen Wert nahe
Die Division einer Zahl der Fibo-Reihe durch die vorangehende
Zahl ergibt einen Wert nahe
Die Division einer Zahl der Fibo-Reihe durch die um zwei
Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe
Beispiele: 1/2 = 0.5000, 55/89 = 0.6180, 55/144 = 0.3820, 55/233 = 0.2360, 233/89 = 2.6180, 233/55 = 4.2360 Daraus ergeben sich folgende Marken: 0.236, 0.618, 1.618, 0.382, 0.764, 2.618, 0.500, 1.000, 4.236, ... 2.618 x 0.618 = 1.618 Diese Marken werden zur Berechnung von Korrekturzielen und Kurszielzonen verwendet.
Die wichtigsten Fibonacci-Verhältnisse sind:
Auf Grundlage der Fibonacci Zahlen bauen eine Vielzahl technischer Studien auf, die unter dem Namen Zyklentechnik zusammengefaßt werden. Am bekanntesten sind Fanlines, Arcs, Time Zones und Time Relations. Fibonacci Time Projection Mit der sogenannten Fibonacci Time Projection werden nun aus bestehenden Extrempunkten im Markt Wendepunkte nach vorne projeziert. Man hat also bereits im voraus eine Indikation, wann ein Markt drehen kann. Dabei wird einfach die Distanz zwischen zwei Extrempunkten gemessen und mit den Verhältnissen des Goldenen Schnitts multipliziert. Man erhält ein Datum, an dem eine Trendwende zu erwarten ist.
Fibonacci Fanlines Eine weitere einfache Methode, das Verfahren des Goldenen Schnitts auf Kursentwicklungen anzuwenden, sind die Fibonacci Fanlines. Hierzu werden 2 Extrempunkte in einem Chart (z.B. ein Tief und Hoch) miteinander verbunden. Vom zweiten Punkt aus wird eine Hilfslinie senkrecht nach unten gelotet. Auf dieser Geraden werden nun 61,8%, 50% und 38,2% abgetragen. Durch die ermittelten Punkte werden nun Linien, die mit dem Tiefpunkt verbunden sind, gezogen. Diese Linien zeigen die zukünftigen Widerstand- und Unterstützungszonen
Mit rationalem Denken mögen die Fibonacci Techniken nicht zu begreifen sein, die hohe Trefferquote (ca. 70%) dieser Aussagen wird dadurch aber nicht beeinträchtigt, sondern erstaunt umso mehr. Es empfiehlt sich jedoch unbedingt, die "Fibonacci" Technik (in Ihrer Gesamtheit zu benutzen und) mit anderen trendfolgenden bzw. oszillierenden Ansätzen zu kombinieren. Links: Die Seiten von Robert Fischer Fibonacci Numbers and the Golden Section Trading Explorer Bücher: Trading nach neuen Fibonacci- Regeln Robert Fischer, Jens Fischer Elliott Wave Finanzmarktanalyse Werner H. Heussinger Das große Buch der Technischen Indikatoren Thomas Müller, Harald Nietzer |
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| © fxmarkets.de | Stand: 28.12.2002 |