| 4.1.1 Cash-Instrumente im Geldmarkt
4.1.1.1 Interbanken-Depots
Ein Interbankdepot ist ein Clean-depot
Quotierung
Standardlaufzeiten: over/night bis zu 12 Monaten
Spread normalerweise 1/8 %
LIBOR (London Interbank Offered Rate) wichtigster
Refinanzierungssatz für Perioden
zw. 1 und 12 Monaten
täglich um 11 Uhr London Time von BBA
Durchschnittszins bestimmter Referenzbanken
LIBID (London Interbank Bid Rate)
Laufzeit
Beginn üblicherweise 2 Bankarbeitstage nach Abschluß (Ausnahme Overnight, Tom/Next)
Ende üblicherweise genau x Monate nach Beginn (wie FX-Swap)
Zinszahlung
p.a. Qutierung
Zinseszins bei Vergleich von Unterjährigen mitberücksichtigen F15
Eurogeldmarkt: dient der Ausleihung und Veranlagung von
Geldern in Fremdwährung, Hauptwährung USD
4.1.1.2 Certificates of
Deposit
- Definition
Inhaberpapier, das die Veranlagung eines Depots für eine vorher bestimmte Periode zu
einen
gegebenen Zinssatz dokumentiert Verpflichtung des Schuldners einen bestimmten
Kapitalbetrag
inkl. Zinsen am Laufzeitende zu zahlen
Vergleich zu Depot:
Berechtigungsschein für ein Depotgeschäft
handelbares, liquides Instrument am Sekundärmarkt
Preis für diese Flexibilität niedrigerer Satz als am Depotmarkt
- Laufzeit
hauptsächlich 1,3 oder 6 Monate
Broken-dates möglich
Emissionsprogramme von Banken auch > 1 Jahr
bzw. zwischen 3 und 5 Jahren
- Sekundärmarkt
Pricing durch Abzinsung in Prozent
Berechnung: Über Barwertformel F11 den Endbetrag ermitteln, dann über gleiche Formel über Resttage
und den neuen Zinssatz den aktuellen Betrag errechnen.
Verkaufspreis anhängig von aktueller Zinskurve
4.1.1.3 Wechsel & T-Bills
- Wechselgeschäfte
bestimmte Formvorschriften
ursprünglich auf das Grundgeschäft spezifiziert
durch Akzept der Bank erhält der Wechsel deren Qualität und Risiko
Akzeptbank verpflichtet sich zur Zahlung bei Fälligkeit
Bonität der Akzeptbank als Leitfaden für den Zinssatz
- Treasury-Bills
kurzfristige Schuldscheine (normalerweise
3 Monate)
Begebung im Rahmen einer Auktion als Kurs-Tender (Primärmarkt)
in US durch die hohe Liquidität das wichtigste Geldmarktinstrument
Diskontierungsinstrument d.h.
Rendite erechnet sich aus Haltedauer, Differenz von
Kaufpreis und Nominalwert (hat somit keinen festen Zins) F12
wird im Sekundärmarkt mit
Diskontierungssätzen quotiert
- T-Note bis 10 Jahre
- T-Bond > 15 Jahre
4.1.1.4 Commercial
Papers
Definition
kurzfristige Schuldverschreibungen (Kein Bankenrisiko !)
als Inhaberpapiere handelbar
Beispiel für "Securitization" (Banken nur
als Vermittler)
auch Serien von Schuldscheinen
Emission wird von Investmentbanken vorbereitet
Der Käufer kauft eine ungesicherte Verbindlichkeit eines Industrieunternehmens
Ursprung im US-Kapitalmarkt (Industrieunternehmen hatten damals ein besseres Standing)
| CP Margin
Betrag * Basispunkt * Tage / Basis |
- Daten auf Schuldschein
:
Namen des Emittenten
Nominalbetrag des Schuldscheins
Emissionsdatum
Laufzeitende
Authentizitätsnachweis (
Ursprungszeugnis der Vermittlerbank)
Vermerk "Handelbar"
- Vorteile:
Für den Kreditnehmer: billigere Refinanzierung
Für den Investor: höhere Renditen
- Laufzeiten:
gewöhnlich zw. 7 Tagen und 1 Jahr
(US 1 bis 270 Tagen)
durchschnittlich 60 Tage
Settlement am selben Tag
wie T-Bills und Wechsel auf Diskontierungsbasis
quotiert. F12
(Ausnahme ECP: Berechnung wie CD
einfache Abzinsung F11, Quotierung und Rückzahlung auf Diskontbasis)
alle Emittenten müssen ein Rating haben (A1/P1
attraktiv)
[weiter zu Teil 2 Kapitalmarktinstrumente] |

Financial
Engineering
Lawrence Galitz

The Foreign Exchange and Money Markets Guide
Julian Walmsley
Finanzmathematik
in der Bankpraxis.
Vom Zins zur Option.
Thomas Heidorn
|